Rennrad

Jederzeit herzlich willkommen!

Herzlich willkommen bei der RSG! Wir bieten allen Rennradbegeisterten ein perfektes Angebot vom Training bis zu mehrtägigen Vereinsfahrten, sowie der Teilnahme an Radtouristikfahrten (RTF) bis zum Münsterland-Giro.

Gerne stellen wir Dir auch ein Leihrad zur Verfügung.

 

Wenn Du Lust hast, Rennradsport in der Gruppe zu betreiben, dann schnupper einfach bei unseren Trainingsrunden rein, ruf an oder schick uns eine e-mail.

 

Außerdem findet an jedem 2. Dienstag im Monat um 20:00 Uhr im Gasthof Huesmann, Ahlener Str., Freckenhorst, unser monatlicher Stammtisch statt. Hierzu ist jeder herzlich willkommen! 

Permanenten 2022

Der Bahnhofskiosk Kirscht in Warendorf (Bahnhofsstr. 5) ist leider Sonntags geschlossen. Daher können die RTF-Permanenten 1931 und 1932 nur von Montags bis Samstags gefahren werden. Gestartet werden kann Montags bis Freitags von 5:00 bis 18:00 Uhr und Samstags von 6:00 bis 12:00 Uhr. Permanenten können zwischen dem 13. März und dem 17. Oktober 2022 gefahren werden.

RSGler beim "Rad am Ring" am 27./28. Juli 2019

Ein starkes Team: (v.l.) Anne Lischka, Hubert Beermann, Benedikt Schulte und Markus Liesenkötter
Ein starkes Team: (v.l.) Anne Lischka, Hubert Beermann, Benedikt Schulte und Markus Liesenkötter

Am vergangenen Wochenende nahmen 4 Radsportler der Radsportgemeinschaft Warendorf - Freckenhorst (RSG) am 24h-Radrennen "Rad am Ring" am Nürburgring teil.

 

Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring findet jeder seine ganz persönliche Herausforderung. Eine Runde über die Nordschleife misst in der 24h-Version rund 26 Kilometer und hält neben 92 Kurven auch rund 560 Höhenmeter parat. Spätestens beim Anstieg zum Streckenabschnitt „Hohe Acht“ mit kurzfristig bis zu 17 Prozent Steigung verstehen auch Radsportler den Beinamen „Grüne Hölle“, den Formel 1-Legende Jackie Stewart dem Nürburgring in den 70er-Jahren verlieh.

Der Nürburgring bietet mit seiner Formel 1-Infrastruktur perfekte Rahmenbedingungen für dieses Rennen.  Jedem Teilnehmer/Team ist exakt eine Parzelle auf dem weitläufigen Gelände zugewiesen. Jeder Teilnehmerplatz liegt direkt an der Rennstrecke und bietet ausreichend Platz für das Team-Camp.

Die herrschenden Wetterkapriolen in der Eifel verlangten den Teilnehmern alles ab. Während es zum Startschuss des Rennens noch trocken war, wurde es anschließend immer regnerischer und es wechselten sich für den Rest der Rennens Wolken und starker Regen in unregelmäßigen Abständen ab. Zudem sorgte in der Nacht starker Nebel für ausgesprochen harte Rennbedingungen.

 

Trotz der widrigen Umstände erfuhr sich Anne Lischka einen guten 9. Platz in der Gesamtwertung der Damen. Dabei hatte sie eine Strecke von rund 320 Kilometer zurückgelegt und somit fast 7.000 Höhenmeter bezwungen. Das reichte für einen 3. Platz in ihrer Altersklasse. Benedikt Schulte, der erstmals am Radrennen in der Eifel teilgenommen hatte, kam nach rund 240 Kilometern und 5.200 Höhenmetern ins Ziel.

Auch wenn die Wetterbedingungen das typisch unvorhersehbare Eifelwetter widerspiegelten, waren sich die Teilnehmer sicher, dass man auch im nächsten Jahr wieder am Start sein wird. "Mit dem Rennrad über die legendäre Nordschleife fahren zu können, war trotz des schlechten Wetters ein tolle Sache." so Hubert Beermann, der ebenfalls zum ersten Mal am Start war. So machten sich die Radsportler nach dem Rennen müde aber glücklich, sturzfrei durch das Rennen gekommen zu sein, auf den Heimweg.

RSGler erstmalig bei 'Burning Roads' am 22. Juni 2019 dabei

... mehr als zufrieden in's Ziel: (v. l.) Hubert Beermann, Markus Liesenkötter, Friedhelm Hövelmann, Dieter Averhoff, Benedikt Schulte und Norbert Vissing
... mehr als zufrieden in's Ziel: (v. l.) Hubert Beermann, Markus Liesenkötter, Friedhelm Hövelmann, Dieter Averhoff, Benedikt Schulte und Norbert Vissing

 

Über 500 Starter waren vor kurzem beim Ochtruper Radmarathon am Start, darunter auch 6 Starter der Radsportgemeinschaft Warendorf - Freckenhorst. Bei der Benefizveranstaltung den "Burning Roads" die sich jedes Jahr über steigende Teilnehmerzahlen erfreut konnten die Teilnehmer zwischen Strecken von 217km oder 330km wählen. 

 

So führte die kürzere der beiden Strecken von Ochtrup nördlich an Münster und Ostbevern vobei. Nachdem die Radsportler bei widrigen Wetterbedingungen mit teilweise leichtem Nieselregen in Ochtrup gestartet waren besserte sich das Wetter mit jeder Stunde. Zur Mittagszeit in Bad Rothenfelde wurden die Radsportler mit einem radspezifischen Mittagsbuffet versorgt um die verbrauchten Kohlenhydrate wieder aufzufüllen. 

 

"Eine sehr gelungende Veranstaltung" so war sich Norbert Vissing sicher, " Neben der tollen abwechslungsreichen Strecke war die Verflegung mehr als vorbildlich", so Vissing weiter, " "Eine gute Verflegung ist bei Langstreckenfahren schon sehr wichtig". Zurück ging es nach der verdienten Pause über Dissen und Lengerich an Steinfurt vorbei zurück nach Ochtrup. Nach rund 217 km kamen die Radsportler müde aber glücklich und zufrieben am Ziel an. 

 

Für die  Radsportler war es die erste Tour dieses Jahr auf der Langdistanz. "Das gleich die erste Tour mit über 200km in diesem Jahr so gut klappte verlangt ja fast nach einer Wiederholung im nachsten Jahr", so waren sich die Radsportler aus Freckehorst sicher, die nächsten Jahr auf jden Fall wieder an der Veranstaltung teilnehmen wollen.

Westfälische Nachrichten - 02.06.2017

Radfahrer aus Pavilly herzlich empfangen

Viel Sonne und ein Platten

Angekommen: 835 Kilometer saßen sie im Sattel, fuhren 100 bis 150 Kilometer pro Tag – die Radfahr-Delegation aus Pavilly mit Bürgermeister Francois Tierce (3.v.l.) Foto: Edler
Angekommen: 835 Kilometer saßen sie im Sattel, fuhren 100 bis 150 Kilometer pro Tag – die Radfahr-Delegation aus Pavilly mit Bürgermeister Francois Tierce (3.v.l.) Foto: Edler

Warendorf/PavillyDer Empfang ist herzlich. Es wird Wasser und Sekt gereicht. Auf dem Tisch der Bierzeltgarnitur steht die französische neben der deutschen Fahne. Bürgermeister Francois Tierce winkt seinem Warendorfer Amtskollegen Axel Linke vom Rennrad aus freundlich zu, dann Shake Hands. „Top, alles super. Kein Regen – nur Sonne“, spricht Pavillys Bürgermeister von einer durchweg tollen Tour. Ob es eine Panne gab? Ja, keine zehn Meter waren sie gefahren, da war ein Reifen platt. Ansonsten lief alles glatt.

           

Barbara Comtois schaut auf die Uhr. Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees steht in engem Kontakt mit der Fahrradgruppe, die am vergangenen Samstag in Pavilly (Frankreich), der Partnerstadt von Freckenhorst, gestartet ist. 20 Minuten Verspätung, signalisiert sie den Wartenden auf dem Freckenhorster Stiftsmarkt. Die Sonne knallt erbarmungslos. 30 Grad. Wer Glück hat, erhascht einen Platz unter dem extra aufgebauten Zelt im Schatten der Kirche. Es ist 16.30 Uhr, als die ersten Franzosen um die Ecke auf den Stiftsmarkt biegen, ganz vorne Bürgermeister Francois Tierce Applaus. Mitglieder des Berittenen Fanfarenzuges, diesmal ohne Pferde, spielen auf. Eine Delegation von sechs Radfahrern aus Pavilly ist da. Begleitet auf der letzten Etappe von Vreden nach Freckenhorst von Mitgliedern der Radsportgemeinschaft Freckenhorst. Martin Richter schwenkt vom Rad aus die Europafahne. Der Empfang ist herzlich. Es wird Wasser und Sekt gereicht. Auf dem Tisch der Bierzeltgarnitur steht die französische neben der deutschen Fahne. Bürgermeister Francois Tierce winkt seinem Warendorfer Amtskollegen Axel Linke vom Rennrad aus freundlich zu, dann Shake Hands. „Top, alles super. Kein Regen – nur Sonne“, spricht Pavillys Bürgermeister von einer durchweg tollen Tour. Ob es eine Panne gab? Ja, keine zehn Meter waren sie gefahren, da war ein Reifen platt. Ansonsten lief alles glatt.

Gestartet war die Gruppe am vergangenen Samstag um 8 Uhr vom Rathaus in Pavilly in Richtung Freckenhorst. Die Gäste nahmen nicht den kürzesten Weg, sondern fuhren einen großen Bogen entlang der Küste bis Rotterdamm/Amsterdam, um dann weiter Kurs auf Freckenhorst zu nehmen. 835 Kilometer saßen sie im Sattel, fuhren 100 bis 150 Kilometer pro Tag. Unter den französischen Radfahrern ist Stephanie Paumier. Erstmals trat eine Frau aus Pavilly in die Pedalen. Darüber freute sich Maria Konopka, die im Juni 1992 als erste Freckenhorsterin die „Radfernfahrt“ meisterte. Sie ließ es sich gestern nicht nehmen, ihrer Kollegin aus Pavilly mit einem Blumenstrauß zu gratulieren.

Das Pfingstwochenende steht ganz im Zeichen der Städtepartnerschaft mit der französischen Kommune Pavilly. Drei Jubiläen sind dabei zu feiern: 50 Jahre erste Sportbegegnung mit „Olympiques Pavillais“, 45 Jahre offizielle Städtepartnerschaft und 40 Jahre Partnerschaftskomitee Freckenhorst.

Warendorfs Bürgermeister Axel Linke, Mitglieder des Vorstandes des Partnerschaftskomitees, Gastgeberfamilien und interessierte Bürger nahmen die Radfahrer gebührend in Empfang. Im Begleitfahrzeug waren die Ehefrauen Sylvie Tierce und Corinne Durand für die gute Versorgung der Radfahrer unterwegs verantwortlich. Auf der letzten Etappe von Vreden nach Freckenhorst eskortieren etliche Mitglieder der Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst ihre Pavillaner Freunde. Die Radtouren zwischen den Partnerstädten Freckenhorst und Pavilly und umgekehrt haben schon eine lange Tradition. Heute treffen die Busfahrer ein.

von Joachim Edler