Arbeitseinsatz vor Beginn der neuen Bike-Park-Saison im April 2023

Freckenhorster Bike-Park am 3. Oktober 2022 inoffiziell eröffnet

Das Interesse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen war einfach phantastisch!
Das Interesse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen war einfach phantastisch!
Nils Pohlmann freut sich, dass der Bike-Park nun endlich eröffnet ist!
Nils Pohlmann freut sich, dass der Bike-Park nun endlich eröffnet ist!

Sprung ins Vergnügen

Pressebericht 'Westfälische Nachrichten" v. 05.10.2022 von Ulrich Lieber

Freckenhorst. Das war ein Auftakt nach Maß. Bei herrlichem Herbstwetter wurde am Montag der Freckenhorster Bike-Park inoffiziell eröffnet. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten diese Chance und drehten ihre Runden auf dem frisch modellierten Gelände. Es bietet sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene die passenden Herausforderungen. Aber auch viele Freckenhorster und Mitglieder der RSG Warendorf Freckenhorst kamen zum Bike-Park und freuten sich über die gelungene Anlage.

   Am Donnerstagnachmittag war die Abnahme des Bike-Parks, und es gab nur wenige Änderungswünsche, so dass grünes Licht gegeben wurde. „Ab Freitag war der Park frei und wurde auch schon das ganze Wochenende genutzt“, sagt Benedikt Schulte, der sich federführend für die RSG um das Projekt gekümmert hat.

   RSG-Vorsitzende Elisabeth Richter begrüßte die Gäste und freute sich, dass es nun losgeht. „Hier wurden Tausende Kubikmeter Erde bewegt. Ich bitte euch, die Anlage pfleglich zu behandeln und auf dem Weg zu bleiben“, appellierte sie an die Mountainbiker. Gerade neben der Strecke ist an den Hügeln frisch Rasen gesät worden, der für weitere Stabilität sorgen soll. Und immer einen Helm tragen.

   Benedikt Schulte ist seit drei Jahren mit dem Projekt Bike-Park beschäftigt. „Das waren drei Jahre Planung und viele Gespräche. Wir hatten zwei Spezialisten aus Kiel und aus München hier, und das hat super funktioniert“, freute er sich. Zudem sei die Zusammenarbeit mit den Firmen Nüßing und ‚Ride Parks‘ aus Münster hervorragend gewesen.

 

„Ich bin total froh, dass der Park fertig ist und es freut mich, dass ihr alle Spaß habt.“

Benedikt Schulte, RSG-Vorstand.

 

   Er wies auf die verschiedenen Schwierigkeitsstufen hin und riet dazu auf, es erst mal langsam angehen zu lassen. „Ihr solltet euch nicht überschätzen und euch langsam herantasten“, riet er den Fahrern und gab den Bike-Park frei.

   Der Bike-Park verfügt über sechs verschiedene Elemente. Los geht es auf dem Stadthügel, der über Rampen zur Auf- und Abfahrt verfügt. Für Einsteiger bieten sich der Pump Track und die Enduro-Line an. Die Fortgeschrittenen können ihre Künste auf der Back-Line oder den Dirt-Lines mit Tablet und Double-Sprüngen ausprobieren. Der Tricksprung ist schon etwas für die Professionals, und am Montag versuchte der ein oder andere schon mal die 360°-Drehung. Es ist also für jeden etwas dabei und es wird auf keinen Fall langweilig.

   Natürlich gibt es aber auch Regeln, die dringend eingehalten werden müssen. Neben der Helmpflicht wird Schutzkleidung empfohlen. Kinder unter zwölf Jahren müssen eine erwachsene Begleitperson dabei haben. Ganz wichtig ist es, gegenseitig Rücksicht aufeinander zu nehmen, die Fahrtrichtung einzuhalten und Abstand zu wahren.

 

 Am Montag war nun die inoffizielle Eröffnung mit Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen. Aber es soll auch noch eine offizielle Eröffnung geben, allerdings erst im Frühjahr. „Das wird vermutlich erst nach Ostern sein“, sagte Benedikt Schulte, der sich freuen würde, wenn sich noch weitere Sponsoren beteiligen würden. „Die kommen dann auch auf unser Schild.“

Arbeitseinsatz !!! - Ein herzliches Dankeschön an Firma Nüßing!

Erster Spatenstich am 14. September 2022 - Es geht los !!!

Pressebericht 'Die Glocke' v. 15.09.2022 v. Rita Kleigrewe

Freckenhorst (gl). Der Freckenhorst Bikepark geht auf die Zielgerade. Gestern gab es auf dem Gelände am Sportpark Feidiek den ersten Spatenstich. In zwei Wochen sollen hier die ersten Runden gedreht werden.

Beim symbolischen ersten Spatenstich: (v. l.) Nikolaus Graf von Westerholt, Andreas Nüßing (Nüßing Tiefbau), Udo Gohl (Stadt Warendorf), Benedikt Schulte (RSG), Planer Alex Reinke (Ride Parks), Berthold Buntenkötter (Volksbank Münsterland Nord), Rita Sennhenn-Wienhold (Sparkasse Münsterland Ost), Stellvertende Bürgermeisterin Doris Kaiser und Raimund Volkmer (RSG)

 „Der erste Spatenstich ist natürlich symbolisch“, räumte Benedikt Schulte der Projektleiter der Radsport Gemeinschaft Warendorf – Freckenhorst ein schon seit ein paar Wochen wäre auf dem Gelände, das der Verein vom Grafen von Westerholt gepachtet hat, fleißig gebaggert. Es würden Erdhügel aufgeschoben und verschiedene Strecken und Sprünge modelliert. Immer mit dabei das professionelle Team der Firma Right Parks das mit seinem Chef und ehemaligen BMX Weltmeister, Alex Reinke in ganz Deutschland Bike Parks baut.

   „Aber wir bedanken uns auch ganz herzlich beim Freckenhorst der Tiefbauer Andreas Nüssing der jede Menge Erde bewegt und und seine Maschinen zur Verfügung gestellt hat, lobte schule Schulte die gute Zusammenarbeit.

   Bis das Bikepark Projekt der RSG so richtig in Schwung gekommen war, hatte es gedauert. Im Jahr 2019 habe er die Pläne erstmals im Bezirksausschuss vorgestellt und danach habe es gefühlt unendlich gedauert bis die bürokratischen Hindernisse aus dem Weg geräumt waren, blickte Schulte zurück

   „In der Politik muss man eben manchmal Geduld haben“, stellte die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser fest, die sich freute, dass der Bikepark nun bald Wirklichkeit werde. „Ich finde es schön, dass der Park nicht nur für Vereinsmitglieder, sondern für die Öffentlichkeit freigegeben wird. Das ist eine Bereicherung für Freckenhorst und Warendorf – und vor allem für die Jugend.“

   Und die wartet schon sehnsüchtig auf den Startschuss. „Wir haben hier immer einige Beobachter“, erklärte Benedikt Schulte schmunzelnd mit Blick auf drei Jugendliche, die auch den ersten Spatenstich aufmerksam verfolgten. „Wenn alles wie geplant weiterläuft, dann können Sie schon in zwei Wochen fahren, statt nur zuzuschauen.“