Tourberichte von Theo Röper

Trekking- und E-Bike-Tour nach Stromberg am 10. September 2017

 

 

Am Sonntag versammelten sich 13 Trekking- und E-Bike-Freunde auf dem Aldi-Parkplatz in Freckenhorst, um diesmal eine Fahrt in den Süden des Kreises zu unternehmen. Die Tour verlief unter der Leitung von Dieter Matzner über Westkirchen, wo ich mich der Gruppe anschloss. Über Ostenfelde und schließlich Oelde verlief die weitere Fahrt, bis das Ziel erreicht war, nämlich Stromberg, das nicht nur meiner Meinung nach immer wieder eine Reise wert ist, schon allein wegen der Lage z. B. des Burgplatzes (siehe Bild). Hier, auf der Freilichtbühne finden während des Sommers zahlreiche Theateraufführungen statt. Diese war aber trotz des Sonntags nicht das Ziel, sondern der seit geraumer Zeit einmal im Jahr veranstaltete Pflaumenmarkt, oder soll man sagen ‚Zwetschgenmarkt‘. Ein Verkäufer dieser Früchte machte uns auf den Unterschied aufmerksam: die etwas dickere, säuerlichere Pflaume und die kleine, aromatischere Zwetschge. Diese wurde einst von dem Amtsschreiber Ludwig Niedieck von einer Reise nach Frankreich und Spanien mitgebracht und hat dann in Stromberg eine neue Heimat gefunden. Dort wurde sie am Südhang des Burgberges zuerst angepflanzt. Klima und Bodenbedingungen passten so gut, dass bald ca. 30.000 Bäume in dieser Gegend wuchsen, zuerst auf Streuobstwiesen und Randbepflanzungen. Heute sind es Plantagen. Wer sich näher mit dieser Stromberger Spezialität befassen will und zugleich wanderlustig ist, dem sei der Pflaumenwanderweg empfohlen, wo Infotafeln alles über die Stromberger Pflaume erzählen.

 

Zurück zum Markt. Nach dem die Räder abgestellt waren, mischte die Gruppe sich unter die Marktbesucher. Es gab ein großes Angebot und ich denke, jeder ist hier auf seine Kosten gekommen.

 

Besonders beliebt war der Stand, wo es Pflaumenpfannkuchen gab; man sah es an der Warteschlange und auch habe mich an dieser Köstlichkeit sattgegessen.

Trekking- und E-Bike-Tour nach St. Vit am 28. Juli 2017

Verstärkeramt
Verstärkeramt

 

Es herrschte schönstes Spätsommerwetter, als sich am 27.08 auf dem Aldi-Parkplatz in Freckenhorst eine kleine Gruppe der Trekking- und E-Bike-FahrerInnen traf für eine sonntägliche Fahrradtour. Das Ziel lag im Nachbarkreis von Warendorf, Gütersloh. Und so führte uns Dieter Matzner über zum Teil verkehrsberuhigte Wege unterbrochen von einer kleinen Pause zuerst nach Oelde und von dort aus Richtung Rheda-Wiedenbrück zum kleinen Ort St. Vit, den die Gruppe sozusagen auf den letzten Meter über einen Waldweg, den der Autor dieser Zeilen noch nicht kannte, erreichte. Von dort fuhr die Gruppe zum eigentlichen  Ziel der heutigen Trekkingtour,  das zwischen St. Vit und Wiedenbrück gelegene Verstärkeramt, ein mittelgroßes, im Fachwerk errichtetes Bauernhaus, in dem sich ein Cafe und im Garten eine Kunstausstellung, so wie ein Bouleplatz befindet. Niemand käme, wenn er nicht darauf hingewiesen würde, auf den Gedanken, das sich unter diesem Bauernhaus ein 3 Stockwerke tiefer Keller befinden würde. Dazu die Geschichte: In den 20er Jahren entwickelte sich das Telefonfernschreibwesen mit einem Knotenpunkt im Raume Wiedenbrück. Im Zuge der Kriegsvorbereitung Ende der 30er Jahre wurde zwischen Wiedenbrück und St. Vit eine Verstärkerstation gebaut zur Signalanhebung. Übertragungsverluste  auf den langen Wegen (Kabelverluste) konnten so ausgeglichen werden. Das schon beschriebene Bauernhaus diente in Wirklichkeit als Tarnung. Das als kurze Einführung. Auf der Internetseite wird der Interessierte bestens informiert. 

Nachdem sich die Gruppe mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, reichte die Zeit noch für einen kurzen Besuch im Museum, das sich wie gesagt tief im Keller befindet und zu einer Zeitreise einlädt. Ach was gibt es da nicht alles zu sehen, alte Telefone, Radios, Fernseher, Tonbandgeräte und und und. Stunden, wenn nicht ein ganzer Tag wäre erforderlich, um alles zu besichtigen und zu bestaunen. Dem Schreiber dieser Zeilen kam dabei die Erinnerung an den ersten Fernseher, ein Nordmende, der 1964 ins Haus kam und 1 Programm (das Erste) hatte. 

Nach dieser kurzen Reise in die technische Vergangenheit fuhr die Gruppe über einen anderen Weg zurück. Eine Rast im bekannten Bauerncafé Heseker in Vohren rundete diesen schönen Ausflugstag ab.

Trekking- und E-Bike-Tour zur Skulpturenausstellung nach Münster am 16. Juli 2017

... am Hafen.
... am Hafen.

 

Münster ist wohl immer eine Reise wert, besonders mit dem Rad. Zumal Münster ja als eine der freundlichsten Städte in ganz Deutschland zählt. Und so machte sich denn eine kleine Gruppe  der Trekking- und E-Bike-Freunde der RSG-Warendorf-Freckenhorst am Sonntag den 16.07.2017 auf dem Weg Richtung Westen. Es heißt zwar, es gäb dort nichts Neues, aber Münster hat wohl immer wieder etwas Neues zu bieten. Und in diesem Fall ist es die Kunst, die einen Besuch der Westfalenmetropole zusätzlich lohnenswert macht.

Schon um 9:00 ging es ab Aldi-Parkplatz los. Diesmal führte Werner Flüchter die Gruppe an. Die Fahrt verlief reibungslos. Nach kleineren Pausen erreichte die Gruppe das erste Ziel: Eine als Litfasssäule gestaltete Figur des Paul Wulf, der ein Opfer der Nationalsozialistischen Zwangssterilisation wurde. Er hat seinen Fall gerichtlich  aufgearbeitet (s. Foto). Durch seine Organisation von antifaschistischen Ausstellungen in und um Münster wurde er regional bekannt. Paul Wulf starb 1999 in Münster. Die Säule weist auf sein Wirken hin und ruft ihn so wieder in Erinnerung.

Zwei von insgesamt 35 Objekten möchte ich kurz erwähnen, die wir mit dem Rad angefahren haben – übrigens das beste Verkehrsmittel mit dem man die Ausstellung besuchen sollte. Ein Berg auf einer Rasenfläche und eine Gruppe Menschen an einem Wasserbecken. Sie regen an zum denken, nachdenken, die eigene Phantasie (s. Fotos)!

Der Abschluss dieser Tour bildete der bekannte Hafen der Stadt (s. Foto), wo viel für Freizeit Erholung, Kultur und Genuss investiert wurde. Hier hatte die Gruppe auch gleich einen passenden Tisch gefunden, um bei gutem Essen und Trinken die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Einige Trekkingfahrerinnen und -fahrer nutzen das Angebot des „Wasserwandelns“ vom einen zum anderen Ufer des Hafenbeckens. Auch das gehört in diesem Jahr zu Münster als Stadt der Kunst.

Trekking- und E-Bike-Tour nach Bockhorst am 11. Juni 2017

 

Am Sonntag, den 11. Juni trafen sich 18 Trekking- und E-Bike-Freunde auf dem Aldiparkplatz in Freckenhorst zu einer weiteren Ausfahrt ins Grüne. Die konnte man wortwörtlich nehmen, denn Dieter Matzner führte in gekonnter Manier die Gruppe weitestgehend um Ortschaften herum mit Ausnahmen von Warendorf, Sassenberg und Versmold, der Stadt im Kreis Gütersloh, die als Hochburg der Fleischindustrie bezeichnet wird, auch scherzweise als größter europäischer Fettfleck. Darauf war aber das Augenmerk nicht gerichtet, sondern auf ein kleines Dörfchen mit Namen Bockhorst, mit klapp 2000 Einwohner nördlich von Versmold gelegen, welches das Ziel am heutigen Tage war. Die Trecking und E-Bike Tour wurde vom schönen Wetter begünstigt und so wurde denn auch nach zwei Stunden, die durch kurze Pausen unterbrochen wurden, das Ziel erreicht.

Eine neben der Kirche befindliche Gastronomie diente zur Rast und Stärkung der Gruppe.  Die Kirche wurde im 13.Jahrhundert im romanischen Baustil errichtet und 1893 im östlichen Teil, wo sich auch der Altar befindet, erweitert. Bei dem Umbau ist dann das sogenannte Triumphkreuz wieder entdeckt worden, das sich heute im Westfälischen Landesmuseum in Münster befindet und mit 3.50 m x 2.20 m eine beachtliche Größe aufweist. Eine verkleinerte Abbildung steht auf dem Altar und zeigt Christus statt mit Dornen mit der Krone des Himmels als Triumphzeichen.

Neben dieser Sehenswürdigkeit möchte ich die Fachwerkhäuser, die den Kirchplatz einrahmen, erwähnen und das wieder hergestellte Backhaus mit einem funktionstüchtigen Backofen  (siehe Bilder). Dieser wird zum Brotbacken mehrmals im Jahr benutzt. Daneben ist ein „Kötterhaus“ im Jahr 2000 errichtet worden, das Gemeindezwecken dient, unter anderem für standesamtliche Trauungen. Zum Schluss möchte ich erwähnen, dass es sich bei der besuchten Gastronomie um “Emils Wirtshaus“ handelt, das im Internet mit eigener Seite vertreten ist und sogar Ferienwohnungen unter anderem für Radfahrer anbietet

Nach der Pause fuhr die Gruppe auf einem anderen Weg zurück nach Freckenhorst. Das Eiscafé am Stiftsmarkt bildete dann den Abschluss dieser schönen Sonntagstour.

Trekking- und E-Bike-Tour zum Hofcafé Schulze Rötering am 21. Mai 2017

 

Am Sonntag lockte das schöne Wetter wieder die Trekking- und E-Biker zum bewährten Treffpunkt, dem Aldiparkplatz zu einer Ausfahrt. Übrigens treffen sich hier auch immer sonntags die Rennradfahrer und Mountainbiker um 10.00 Uhr.

 

Über verkehrsberuhigte Wege ging es diesmal Richtung Süden. Eine kleine Pause an der „Waldmutter“, einem bekannten Ausflugslokal und Hotel an der Straße Vorhelm-Sendenhorst unterbrach die bis dahin reibungslose Fahrt. Ich möchte hier an dieser Stelle auf die Hardtteiche hinweisen, die gegenüber der Waldmutter liegen. Sie liegen ebenso wie der Hiltruper See, den die Trekking- und E-Bike-Gruppe schon angefahren hat, auf dem Münsterländer Kiessandrücken. So wurde denn hier Kies, unter anderem für die Bauindustrie abgebaut, so dass sich mit der Zeit die Teiche bildeten. Landschaftsplaner haben hier ein Naturschutzgebiet angedacht, denn die Teiche locken unter anderem zahlreiche Wasservögel an.

Nach dieser kurzen Pause fuhr die Gruppe das eigentliche Ziel an, nämlich den bekannten Bauernhof Schulze Rötering. Hier wurde eine längere Rast gehalten. Bei gepflegtem Essen und kühlen Getränken ließ man es sich gut gehen. Hier kann man unter anderem auch frisch gebackenes Brot aus dem Steinofen bekommen, zur Zeit frischen Spargel, Erdbeeren und noch vieles mehr. Anschließend fuhr die Gruppe auf einem anderen Weg in Richtung Freckenhorst zurück - nicht ohne der bekannten Rückämper Kapelle einen Besuch abzustatten (s. Bild 2). Hier kann sich der Besucher aus einer ausgelegten Broschüre über die Geschichte dieser Kapelle informieren.

 

Zum Schluss wies der Autor dieser Zeilen auf dem Weg durch Buddenbaum auf ein wenig beachtetes Wäldchen hin, das ein noch erhaltener Abschnitt  des Hoetmarer Kirchspielhagen darstellt und wohl im späten Mittelalter als Teil einer ausgedehnten Schutzwallanlage wabenförmig so ziemlich jedes Kirchspiel umfasste.

Trekking- und E-Bike-Tour zu den Rieselfeldern am 9. Mai 2017

 

Wahrhaftig, ein schöner Maiensonntag. So wunderbar geeignet für eine Fahrt ins Grüne. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Trekking/E-Bike-Gruppe des RSG Warendorf-Freckenhorst hatte sich als Ziel an diesem Tag die Rieselfelder, ein großes Naturschutzgebiet im Norden von Münster ausgesucht. Die Sonne schien und  so machten sich 11  von der genannten Gruppe auf den Weg, um Richtung Münster zu fahren. Nun sind all diese Fahrten bisher und das seit 2014 unfallfrei verlaufen. Doch an diesem Tag kam eine E-Bikerin zu Fall. Sie stürzte, doch so dramatisch das aussah, sie zog sich nur, Gott sei Dank!, eine leichte Hautschürfung zu, über die sie geflieslich hinweg sah, um alsbald wieder auf’s  Rad zu steigen. Es gibt ja doch noch robuste Menschen! Nach kurzen Pausen zwischendurch erreichte die Gruppe dann das erste Ziel: Das Gasthaus Heidekrug am Rande der Rieselfelder. Zuvor konnte der Autor dieser Zeilen eine Vogelrarität dieser Rieselfelder flüchtig beobachten, nämlich ein Schwarzkehlchen. Diese und andere, selten hier vorkommende Vögel machen die Rieselfelder so bedeutend, dass sie als Europareservat angesehen werden. Um etwas mehr von diesem Gebiet und seiner Vogelwelt zu sehn, bestieg die Gruppe nach der Pause den Aussichtsturm, von dem man einen schönen Überblick hat. Wir waren da oben nicht allein denn erstaunlicher Weise waren da sogar Gäste aus Namibia anwesend, das ja früher mal eine deutsche Kolonie in Afrika war und bekannter weise über eine beeindruckende Tierwelt verfügt. Nach diesen Erlebnissen fuhr die Gruppe heimwärts, nicht ohne eine Kaffeepause im bekannten Einener Heimathaus zu genießen.

Gemeinsame Teilnahme am Sattelfest in Hoetmar am 23. April 2017

 

Am Sonntag, den 23.04.2017 war es endlich so weit. Was schon länger in der Presse und auch im Radio angekündigt wurde: Das Sattelfest. Alle Jahre wieder der offizielle Start in die neue Fahrradsaison. Dieses Mal war Hoetmar an der Reihe, das Fest auszurichten. Nun muss man sagen: In Punkto Feste feiern ist Hoetmar ja erprobt .Zu Letzt hat es ja Bundesgold geholt im Wettbewerb: ‚Unser Dorf hat Zukunft.‘ Und das wurde in Hoetmar natürlich tüchtig gefeiert.

 

Nun zum Sattelfest. Es war eine Sternfahrt aus allen Warendorfer Stadtteilen organisiert. In Freckenhorst auf dem Marktplatz kamen gegen 14.00 Uhr Fahrradfreunde aus Hoetmar, Freckenhorst und Warendorf zusammen, um von dort gemeinsam  über verkehrsberuhigte Wege nach Hoetmar zu fahren, darunter auch die Trekking- und E-Bike Gruppe des RSG Warendorf-Freckenhorst .Kurz vor dem Dorf auf dem Parkplatz der ehemaligen Hoetmarer Deele in der Dorfbauerschaft, kamen noch die Müssinger, Einener und Milter Fahrradfreunde hinzu. So radelten sie dann bis zur Dorfmitte gegenüber der Kirche, wo sie begeistert empfangen wurden. Hier wurden einige Begrüßungsworte gesprochen. Danach wurde mit den vereinten Kräften der Hoetmarer Feuerwehr der Maibaum aufgerichtet.

 

Danach war gemütliches Beisammensein angesagt .Auch für das leibliche Wohl hatten die Hoetmaer bestens gesorgt und für die Kinder kurzweiligen Spaß. Dafür möchte ich an dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN! aussprechen. Gegen 17.00 Uhr war zwar offizielle Abfahrt, doch das Sattelfest zog sich noch einige Stunden hin.

 

Trekking- und E-Bike-Tour in's Geisterholz am 2. April 2017 - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag, den 02.04.2017 war es endlich so weit. Nachdem sicher schon viele Radfahrer das schöne Frühlingswetter der vergangenen Tage genutzt haben, war für die Trecking- und E-Bike Gruppe des RSG Warendorf-Freckenhorst heute die offizielle Saisoneröffnung der regelmäßigen Sonntagstouren 2017. Vom schon gewohnten Treffpunkt, nämlich dem Aldi-Parkplatz in Freckenhorst machten sich 14 Fahrer-innen auf dem Weg in grobe Richtung Ennigerloh. Zuerst über einen Nebenweg auf den bekannten Reiterhof Schulze Niehues zu, um dann den Schreiber dieser Zeilen abzuholen, dessen Wohnsitz an der Fahrstrecke liegt. Kleine Pausen unterbrachen die Fahrt bis das Ziel das Gasthaus “Geisterholz“, welches idyllisch am Rande des gleichnamigen Waldes liegt, erreicht war. Es wurde eine gemütliche Pause eingelegt und die Fahrer-innen wurden versorgt mit Speisen und Getränken .Das ganze bei angenehmer Außentemperatur. Überhaupt war das Wetter an diesem Sonntag wie geschaffen für Fahrradausflüge. Anschließend ging es über Ostenfelde Richtung Westkirchen und von da an auf zum Teil gemütlichen Radpättchen zum Römerweg wo ein Rastplatz mit neugebauter Hütte zu finden war. Dort sorgte der ich für eine kleine Überraschung, in dem er eine vorher vorbereitete Bärlauchbutter den Fahrer-innen  so zu sagen aufs geschnittene Brot schmierte und als kleines Schmankerl servierte.

 

Ich muss an dieser Stelle bemerken, dass hier am Römerweg ein bedeutender Bärlauchstandort zu finden ist, wenn auch sonst diese Pflanze in unserer Gegend eher selten anzutreffen ist. Neben der Butter lässt sich mit Bärlauch sowohl eine Pesto wie ein leckeres Cremesüppchen machen und ist sicher schon länger bekannt und beliebt. 

Nach dieser kleinen köstlichen Stärkung fuhr die Gruppe nach Freckenhorst zurück. Ein Teil davon ließ den Sonntag dann in der bekannten Eisdiele am Markt ausklingen.

Trekking- und E-Bike-Tour zum 'Pängel Anton' am 2. Oktober 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag, den 02.10.2016 trafen sich 15 Trekking- und E-Bikefreunde zur opffiziellen letzten  Ausfahrt in diesem Jahr am Aldi-Parkplatz in Freckenhorst. Unter meiner Führung fuhr die Gruppe durch den Hägerort, einer erst später entstandenen Bauernschaft von Freckenhorst, überquerte die Freckenhorst-Westkirchener Straße, um über die ehemalige Bahnverbindung Ennigerloh-Warendorf zuerst nach Westkirchen und dann nach Ennigerloh zu gelangen. Überhaupt sind an diesem Trekkingtag  immer wieder Eisenbahn-Linien überquert worden, so z. B. von Ennigerloh nach Vorhelm, wo die Strecke der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) von Münster bis nach Warstein führt. Sie wird hauptsächlich für den Gütertransport genutzt. Lediglich am Ende des Jahres fährt dort noch ein Personenzug der Eisenbahnfreunde.

In Vorhelm angekommen, fuhr die Gruppe am bekannten Wasserschloss ‚Haus Vorhelm‘ vorbei, zum Ziel an diesem heutigen Tag, dem bekannten Ausfluglokal ‚Pängel Anton‘.

Ich kann mich noch erinnern, wie hier regelmäßiger Zugverkehr herrschte -für Personen und Güter. Eine alte Sitte war es z. B. in Hoetmar, „wenn der 11.00-Uhr-Zug pfiff“, dass es dann einen Schnaps am Bau gab. Das habe ich während der Maurerlehre selbst erlebt. Übrigens: ‚Pängel Anton‘ lautet übersetzt: Bimmelbahn.

An diesem Sonntag pfiff zwar kein Zug, aber die wohlverdiente Pause hatte die Gruppe in der Gaststätte, die  fast direkt neben den Schienen liegt, dann auch genossen.

Die Strecke Münster-Warstein ist übrigens die sogenannte Stammbahn der WLE und wurde Ende Oktober 1883 in Betrieb genommen.

Nach der Pause fuhr die Gruppe über Buddenbaum zurück nach Freckenhorst.

An dieser Stelle möchten sich die Organisatoren dieser Trekkingfahrten , Dieter Matzner und Werner Flüchter bedanken für die rege Beteiligung und hoffen, auch im nächsten Jahr viele Trekking- und E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer zu den angekündigten Fahrten begrüßen zu dürfen.

Die Saison ist jetzt zu Ende, aber wie schon angekündigt, bieten die Organisatoren an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat geführte Wintertouren an. Treffpunkt ist jeweils um 10.00 am Aldi-Parkplatz.

Trekking- und E-Bike-Tour zum Dinkelhof Horstmann am 18. September 2016 - ein Bericht von Theo Röper

 

Heute  trafen sich auf dem bewährten Aldiparkplatz in Freckenhorst 13 Trecking-E-Bikefahrer-Innen, um bei schönem Spätsommerwetter mit unserem Touren-Guide Dieter Matzner eine sonntägliche Trekkingtour zu unternehmen. Über verkehrsberuhigte Wege fuhren wir Richtung Warendorf und Füchtorf am Kloster Vinnenberg vorbei zum bekannten Dinkelhof Horstmann, der sich zwischen dem Kloster und der Gemeinde Glandorf befindet, unmittelbar in der Nähe der Bever.  Hier wird den Gästen einiges an Abwechselung geboten. Kinder können hier im Heuhotel übernachten, vielleicht auch was für junggebliebene Erwachsene. Außerdem können die Besucher hier Swingolf spielen, das aus Frankreich kommt. Es ist leichter zu spielen, als das echte Golf. Im Hofcafe wird der Gast mit selbstgebackenen Kuchen aus Dinkel verwöhnt; er kann Dinkelbier probieren und gebackenes  Brot aus Dinkel erwerben. Der Besitzer des Hofes, auch Dinkelheini genannt,  erklärt auf der Internetseite, wie er zum Dinkel kam. Die bekannte WDR Sendung ‚Hier und Heute‘ hatte ihn vor 2 Jahren besucht und einen ca. 15 minütigen Filmbeitrag auf seinem Hof gedreht  -  sehr informativ. Wer also was über Dinkel wissen will, sollte die Internetseite mal besuchen. So viel sei gesagt: Dinkel ist eine Getreideart, die mit dem Weizen verwandt ist, aber mehr an Inhaltsstoffen zu bieten hat und wohl auch bekömmlicher ist.

 

Nachdem wir gerastet und uns mit den angebotenem Speisen und Getränke gestärkt hatten, ging es wieder zurück nach Freckenhorst.

Trekking- und E-Bike-Tour nach Bad Bad Rothenfelde am 21. August 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Am  21.08.2016 fuhren trotz etwas unbeständigen Wetters 10 Trekking- und E-Bike-Freunde vom Aldi-Parkplatz in Freckenhorst los zu einer sonntäglichen Ausfahrt . Unter der bewährten Führung von Dieter Matzner fuhr die Gruppe Richtung Norden über die Kreis- und Landesgrenze hinaus. Ziel war an diesem Tag der Kurort Bad Rothenfelde, der nur wenige Kilometer von Bad Laer entfernt liegt und vor 14 Tagen besucht wurde. Bad Rothenfelde hat etwa 7.500 Einwohner und ist im Gegensatz zu Bad Laer noch nicht so alt. 1724 wurde hier eine Salzquelle entdeckt, und damit war die Vorrausetzung für eine Ortsgründung gegeben.. Der Reihe nach wurde hier dann ein Salzwerk gebaut, eine Bauerschaft entstand, dann eine Landgemeinde und schließlich ein Heilbad und Kurort. Zum Salzwerk sei angemerkt, dass die Salzgewinnung hier in Bad Rothenfelde durch ein Gradierwerk erfolgt (siehe beigefügtes Bild). Es besteht aus einem Holzgerüst, das mit Schwarzdornreisig verfüllt ist. Man lässt die Sole hier durchrieseln und durch Wind und Sonne konzentrieren. Verunreinigungen bleiben im Holz zurück und es wird eine konzentrierte Sole gewonnen. Darüber hinaus hat das Einatmen der salzhaltigen Luft in der Nähe des Gradierwerkes eine positive Wirkung auf die Atmung, ähnlich wie zum Beispiel an der Nordsee. Davon profitiert auch der Kurpark hier im Ort.

 

Nach einer Rast gegenüber dem alten Gradierwerk fuhr die Gruppe über einen etwas veränderten Rückweg nach Freckenhorst zurück.

Trekking- und E-Bike-Tour nach Bad Laer am 7. August 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag ging es bei schönstem Hochsommerwetter mit 19 Trekking- und E-Bikefreunden nach Bad Laer. Dieser Kurort liegt im Landkreis Osnabrück, im Bereich des Dreiländerecks.   

Die Gemeinde hat ca. 9.272 Einwohner und ist seit 1975 als Soleheilbad staatlich anerkannt und darf somit die Zusatzbezeichnung Bad tragen. Wahrzeichen dieser Stadt ist der frühromanische Kirchturm. Im 11. Jahrhundert als Wehrturm erbaut, bekam er im 13. Jahrhundert das Satteldach mit Treppengiebel und ist damit einzigartig im Osnabrücker Raum. 

An diesem Wochenende fand hier im Kurpark das Fest der Tausend Fackeln statt, u. a. mit einem Feuerwerk am Samstagabend. Heute stand der Kurpark im Zeichen eines bunten Treibens mit kleiner Kirmes, Flohmarkt sowie Ess- und Trinkständen und sonstiger Kurzweil. Hier legte dann auch die Gruppe eine längere Pause ein, einmal, um die Atmosphäre zu genießen, zu entspannen und sich mit Speis‘ und Trank zu stärken. 

Anschließend fuhr die Gruppe über einen etwas veränderten Rückweg wieder nach  Freckenhorst. Auf diesem Weg kamen sie auch am Dreiländereck vorbei. Hier liegt die Grenze zwischen Niedersachsen und NRW. Früher waren es Preußen und Hannover, weswegen auf dem alten Grenzstein ein P und ein H steht. Heute treffen sich dort die Kreise Warendorf, Gütersloh  und Osnabrück. Es ist aber immer noch  die Frage zu klären, welches das dritte Land früher war. Nun, drei selbstständige Territorien waren es damals: das Bistum Münster, das Hochstift Osnabrück und die Grafschaft Ravensberg. Das zu suchende Dritte war also das Ravensberger Land (siehe Bild).

Trekking- und E-Bike-Tour zum Botanischen Garten in Gütersloh am 31. Juli 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Natur pur genossen die Trekking- und E-Bike-Freunde im Botanischen Garten in Güterloh.
Natur pur genossen die Trekking- und E-Bike-Freunde im Botanischen Garten in Güterloh.

 

Am Sonntag starteten wir mit 12 Trekking- und E-Bikefahrer(innen), um vom bewährten Treffpunkt Aldiparkplatz in Freckenhorst eine sprichwörtliche Fahrt ins Grüne zu unternehmen. Denn das Ziel sollte diesmal der botanische Garten in Gütersloh sein. Wegen der Entfernung startete die Gruppe unter der Führung von Dieter Matzner diesmal schon um 9.00. Über verkehrsberuhigte Straßen und Fahrradwege, die über Warendorf und Greffen führten, wurde als erstes Ziel für eine kleine Pause das bekannte Kloster Marienfeld angefahren. Es handelt sich hier um ein ehemaliges Zisterzienserkloster, welches von Mönchen des Klosters Hardenhausen im Jahre 1185 gegründet  und im Jahr 1222 eingeweiht wurde. 1803 wurde das Kloster aufgelöst und ging in staatlichen Besitz über. Die Klosterkirche wird als  Pfarrkirche genutzt. Seit 2004 sind 2 Benediktiner anwesend, die das klösterliche Leben wieder aufbauen wollen, von denen leider einer 2014 verstarb.

... eine Oase zum Entspannen und Genießen - der Botanische Garten.
... eine Oase zum Entspannen und Genießen - der Botanische Garten.

Anschließend fuhr die Gruppe dann dem Ziel entgegen, durch den Stadtpark zum botanischen Garten, auch bezeichnet als „Güterslohs grünes Wohnzimmer“. Nach einer Rast im Palmenhaus konnte hier jeder die Blütenpracht bestaunen, die sich dem beobachteten Augen bot. Ein Ort zum Entspannen und Genießen. Zahlreiche Mottogärten  laden zum Entdecken ein und sorgen sozusagen für das kleine Urlaubserlebnis, nicht nur für die heimischen Gütersloher. Die beigefügten Bilder zeigen die Gruppe und einen kleinen Gartenausschnitt. 

Nach dieser leider zu kurzen Besichtigung – man braucht sicher 3 - 4 Stunden, um diesen Garten ausgiebig  zu erkunden – fuhr die Gruppe wieder nach Freckenhorst zurück.

Trekking- und E-Bike-Tour zum Aasee am 17. Juli 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag fuhren trotz drohender Regenkulisse über dem Zielgebiet 18 Trecking- und E-Bikefreund, darunter auch einige Neulinge, vom bewährten Aldi-Parkplatz in Freckenhorst ab, um dieses Mal  Münster an zu steuern, genauer gesagt den Aasee, der für die Stadt aus verschiedenen Gründen bedeutend ist.

 

Die anfänglich beschriebene Regenbefürchtung bewahrheitete sich aber nicht und so konnten die Regenjacken wieder verstaut werden und einer ausgesprochen gemütlichen Treckingtour unter der bewährten Führung durch Dieter Matzner stand nichts mehr im Wege. Einen kleinen Zwischenstopp gab es an der Pleistermühle, einer beliebten Ausflugslokallität. Von dort aus fuhr die Gruppe durch den Stadtteil Mauritz und  die Warendorfer Straße auf den Promenadenring, der sich wie ein Grüngürtel um die Stadtmitte legt, wunderbar mit dem Rad zu fahren ist, auch zu Fuß gut zu bewältigen ist und von dem aus  viele Sehenswürdigkeiten der Stadt schnell erreichbar sind. So auch der Aasee. Hier legte die Gruppe eine längere Pause ein, um zu entspannen, die Seeatmosphäre zu genießen und um sich zu stärken (siehe Bild). Der Aasee hat durch die große Wasseroberfläche unter anderem auch eine kühlende Wirkung auf die Stadt. Das konnte auch die Gruppe feststellen, denn es wehte immer ein erfrischend angenehmer Wind trotz höherer Temperatur. Wegen der zunehmenden naturnahen Gestaltung ist er als Brutgebiet für zahlreiche Wasservögel von Bedeutung. Apropos Wasservogel: Am Seeufer konnte nicht nur der Schreiber dieser Zeilen den Tretbootschwan entdecken. Dieser machte ja vor einigen Jahren Schlagzeilen, die gefühlt um die halbe Welt gingen. Ihr wisst schon, die Geschichte mit Petra, dem schwarzen Trauerschwan.

Trekking- und E-Bike-Tour nach Glandorf am 3. Juli 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Wahrzeichen von Glandorf: die Galeriewindmühle.
Wahrzeichen von Glandorf: die Galeriewindmühle.

 

Am  03.07.2016 trafen sich  bei eher wechselhaften Wetterverhältnissen doch 10 unentwegte Trecking-E-Bikefahrer(innen) für eine sonntägliche Ausfahrt. Das Ziel lag diesmal nicht nur außerhalb des Kreises, sondern auch des Landes, denn Glandorf liegt in Niedersachsen und dem Landkreis Osnabrück. Aber trotzdem auch gut mit dem Rad erreichbar. Über verkehrsberuhigte Straßen und Fahrradwege führte Dieter Matzner die Gruppe von Freckenhorst über Warendorf, durch das Füchtorfer Moor, dem Spargeldorf Füchtorf selbst, auf Glandorf zu. Dort angekommen, steuerte die Gruppe die „Bäckerbörse“ an, ein bekanntes Eventlokal für eine kurze Rast. Hier wird sonntags ein großes Frühstücksbüfett angeboten. Dann stand ein Besuch der St. Johanniskirche auf dem Programm, die urkundlich erstmals im Jahre 1275 erwähnt wird. Den Abschluss bildete an diesem Tag das Wahrzeichen des Ortes, eine Galeriewindmühle aus dem Jahr 1840 (siehe Bild), die bis 1960 ihren Dienst tat. Heute wird der Innenraum als Standesamtszimmer genutzt. Wegen der unberechenbaren Wetterverhältnisse an diesem Sonntag konnte ein weiteres Ziel, die Merschmühle, nicht besichtigt werden. Dazu ist anzumerken, dass diese Wassermühle schon über 750 Jahre alt ist. Das Staurecht stammt nämlich aus der Zeit um 1235. Sie wurde 1989 modernisiert und liefert heute Strom aus Wasserkraft, die dem Glaner und dem Remseder Bach entnommen wird. Apropos Geschichtszahlen: Glandorf, das seinen Namen vom besagten Bach erhalten hat, wurde urkundlich 1070 das erste Mal erwähnt. Und noch was Besonderes möchte ich, was Glandorf betrifft, nicht unerwähnt lassen. Wer z. B. mit dem Fahrrad von Füchtorf kommt, kann kurz vor dem  Kreisverkehr in den Seilerweg abbiegen. An dieser Stelle stand einst die Seilerei Lefken. Von solchen Seilereien gab es im Großraum Glandorf auf Grund der guten Bedingungen für den Flachs und Hanfanbau eine größere Anzahl von Betrieben, deren Seilereiprodukte bis hin zur britischen Marine geliefert wurden. Heute gibt es in Glandorf nur noch 2 Betriebe die sich mit der Seilherstellung beschäftigen. Auch der Verfasser dieser Zeilen hat deren Dienste schon in Anspruch genommen.

Trekking- und E-Bike-Tour nach Münster am 12. Juni 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag um 10 Uhr  begrüßte Dieter Matzner  15 Trekking- und E-Bike-Fahrer(innen), darunter  ei-nige neue am  schon bewährten Treffpunkt, dem Aldi-Parkplatz in Freckenhorst  zu einer insgesamt  ca. 65 Kilometer langen Tour. Über verkehrsberuhigte Wege und   Pättkes  wurde die Werse  angesteuert. Sie ist der 2. Fluss  nach der Ems, die  einen Radweg bekommen hat und  somit  eine Bereicherung für den Fahrrradtourismus im Kreis Warendorf darstellt.  Eine der schönsten Abschnitte befindet sich - grob gesagt - zwischen  Angelmodde, wo die Angel in die Werse mündet, und Gelmer,  wo die Werse wiederum in die Ems mündet. Eine erste kurze Rast legten  die Fahrer(innen) an der Pleistermühle ein. Sie ist ein beliebter Ausflugsort vor den Toren Münsters mit Außengastronomie, Bootssteg für eine Paddeltour auf der Werse und auch sonst anziehend für einen gemütlichen Aufenthalt. Anschließend fuhr die Gruppe nach Angelmodde  zum Strandhof für einen längeren Aufenthalt, um Hunger und Durst zu stillen. Ein bisschen Strandromantik  ist auf dem beigefügten Foto zu sehen. Über Wolbeck und Everswinkel   fuhr die Gruppe wieder zurück nach Freckenhorst.

Trekking- und E-Bike-Tour nach Stromberg am 5. Juni 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Gruppenbild vor dem Paulusturm
Gruppenbild vor dem Paulusturm

Mit  16 Trekking- und E-Bike-Fahrer(innen) ging es diesmal Richtung Süden. Das Ziel war Stromberg, das durch seine Geschichte und Lage gerne von Touristen besucht wird, auch dank einer gut funktionierenden  Gastronomie und natürlich einiger Sehenswürdigkeiten. 

Bei schönstem Wetter fuhr die Gruppe angeführt von Dieter Matzner über Ennigerloh, Ostenfelde, dem bekannten Waldgebiet“ Geisterholz“, die Stadt Oelde streifend durch den Bergeler Wald, einem bekannten Naturschutzgebiet, bis endlich Stromberg in Sichtweite lag.  Nachdem schon unterwegs einige kurze Pausen eingelegt waren, richtete man sich im bekannten Hotel-Restaurant „ Zum Burggrafen“ auf eine längere Pause ein. Da leider draußen keine Speisen serviert wurden und das zweite Ziel, der Burgplatz wegen der bekannten Burgbühnenaufführung für den  „normalen Touristen“ geschlossen war, fuhr die Gruppe kurzerhand nach Oelde zurück. Schade, denn dieser Platz mit seiner  Lage, historischen Gebäuden (die  einzige  Höhenburg im Münsterland)  und großartigen Aussicht Richtung Süden nach Wadersloh und dem Haarstrang ist ja immer eine Reise wert, zumal bei  schönstem Sommerwetter. Das Bild zeigt die Gruppe vor dem bekannten Paulusturm, durch  dessen Tor man auf dem Burgplatz gelangt. 

Nach einem Aufenthalt im Potts Brauhaus, fuhr die Gruppe dann wieder über verkehrsberuhigte andere Wege, unter anderem am Haus Geist und Schloss Vornholz vorbei, nach Freckenhorst zurück.

Trekking- und E-Bike-Tour  in die Rieselfelder am 29. Mai 2016 - ein Bericht von Theo Röper

 

Am Sonntag den 29.05.2016  machten sich nach Vorankündigung trotz schlechten Wetters einige Trekking- und E-Bikefahrer schon  um 9.00 auf den Weg Richtung Münster. Das Ziel war die weit über die Grenzen hinaus bekannten Rieselfelder in Münster. Ihre Geschichte beginnt im Jahre 1901 als durch das Wachstum der Münsteraner Bevölkerung eine neue Kläranlage erforderlich wurde und die Stadt zwischen den damals selbstständigen Gemeinden Gelmer und Sprakel mit der Coerheide fündig wurde. Um es kurz zu fassen: das Gebiet wurde bis 1975 zur Verrieselung der anfallenden Abwässer genutzt. aber schon 1968 

wurde hier eine biologische Station gegründet, um die Watt- und Wasser-Vogelwelt zu studieren, die hier immer zahlreicher wurden und zu schützen. Ursache dafür war die Trockenlegung von Teichen und anderen Feuchtgebieten im Umland. Schon 1977 hatte die Stadt Münster eine Fläche von 2,33 km für Naturschutz angepachtet. 1978 erfolgte die Anerkennung als Europareservat. An dieser Stelle sei angemerkt, dass noch viel mehr über die Rieselfelder zu schreiben wäre. Im Internet oder noch besser direkt vor Ort kann der Interessent umfangreich Wissenswertes zu den Rieselfeldern erfahren. Das beigefügte Bild zeigt den bekannten Aussichtsturm von 12 m Höhe, von wo der Besucher einen guten Überblick über das Gebiet bekommt und seine vielfältigen Lebensräume. 

Nach einer Rast im Gasthof Heidekrug und der Gebietsbesichtigung nahm die kleine Gruppe einen anderen Rückweg, der teilweise an der Ems entlang führte als bekannter Emsradweg. Nach einem kurzen Abstecher über Telgte  erreichte die Gruppe schließlich wieder Freckenhorst.

Trekking- und E-Bike-Tour nach Telgte am 8. Mai 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Vor dem Böttcherkeller in Telgte
Vor dem Böttcherkeller in Telgte

Am Sonntag den 08.05.2016 traf sich die Trecking und E-Bike-Gruppe der RSG Warendorf-Freckenhorst auf dem Aldiparkplatz zu einer weiteren Ausfahrt, so zu sagen ins Grüne, denn bei schönstem Maiwetter hatte sich die angetroffene Natur in den letzten Tagen  prächtig entwickelt Über  verkehrsberuhigte Wege und Pättkes ging es zum Wallfahrtsort  Telgte. Dort wurde eine erste Rast eingelegt und dazu  der bekannte  Böttcherkeller am Marktplatz aufgesucht, wo man bei  herrlichem Wetter draußen gemütlich sitzen konnte.1776 also vor 200 Jahren wurde dieses Böttcherhaus von einem  Winzer aus Marktheidenfeld, das bei Würzburg liegt, erbaut. Es besitzt einen  alten Gewölbekeller .Während der Restaurationszeit Ende der 70er und 80er Jahre wurden die Kellerräume mit den Gewölbedecken freigelegt und zum Restaurant, Weinbar und Weinhandel ausgebaut. Vor allem die vom Putz befreite Gewölbedecke ist für den Restaurantbesucher ein Hingucker.  Dazwischen lag eine wechselvolle Geschichte. So diente dieser Keller gegen Ende des Krieges als Luftschutzbunker. Da heißt es, dass so mancher Wein durch die schweren Stunden half.

Vor der 'Marianne'
Vor der 'Marianne'

Über andere Fahrradwege und Pättkes fuhr die Gruppe wieder Richtung Freckenhorst. Das schöne Wetter brachte es mit sich, dass uns viele RadfahrerInnen entgegen kamen, mit und ohne Schutzhelm, mehr oder weniger bekleidet -  tatsächlich waren einige Zeitgenossen nur mit ihrem Rad bekleidet (Grins)  Eine kurze Rast im Einener Backhaus, das vom Heimatverein betreut wird, wurde noch spontan eingelegt. Beeindruckend hier der große Backofen. Im Obergeschoß sind liebevoll gesammelte alte Gerätschaften zu besichtigen, und draußen kann man ein altes Baumstammtransportgerät bewundern, eine  sogenannte 'Marianne'.

Trekking- und E-Bike-Tour zum Hofcafé "Tüsken de Eeken" am 10. April 2016 - ein Bericht von Theo Röper

Endlich! Sicher hat mit Beginn des Frühlings und auch davor der eine oder andere von der Trecking- und E-Bike Gruppe der RSG Radsportgruppe Warendorf-Freckenhorst eine Ausfahrt ins grüne gewagt. Doch heute sollte es gemeinsam angegangen werden. So trafen sich denn am Sonntag,  den 10. April um 10.00 Uhr 10 entschlossene Trecking- und E-BikefahrerInnen wie gewohnt auf dem Aldi-Parkplatz in Freckenhorst, um die Saison zu eröffnen. Bei angenehmen frühlingshaften Temperaturen   fuhr die Gruppe über verkehrsberuhigte Wege und Pättkes in den Norden des Kreises Warendorf. Vorbei an den  Harkottenschlössern, wo in der Vergangenheit schon mal gerastet wurde, hatte der Organisator der Treckingfreunde Dieter Matzner  das Bauerncafe „ Tüsken de Eeken“ in Füchtorf als Ziel angedacht, das auch gegen Mittag erreicht wurde. Hier bekam die Gruppe einen Vorgeschmack auf die kommende Spargelsaison in Form von Spargeltost oder auch einer Spargelcremesuppe serviert. Das  Hofcafé baut selbst Spargel und Erdbeeren nach biologischen Richtlinien an. Gut gestärkt ging es dann über anderen Wegen durch schöne Landschaft am bekannten Feldmarksee vorbei, wo eine kurze Rast stattfand, dann in Richtung Warendorf mit kurzem Blick auf Gut Emstal  zurück nach Freckenhorst ,um im Eiscafé am Stiftsmarkt diese gemütliche Fahrradfahrt ausklingen zu lassen.

Trekking- und E-Bike-Tour zum Erlebnisbauernhof Heseker am 4. Oktober 2015 - ein Bericht von Theo Röper

Bei schönem Herbstwetter ging es mit unserer Trekking und E-Bikegrupp vom gewohnten Aldiparkplatz in Freckenhorst los zu einer Rundtour am  Reiterhof Schulze Niehues vorbei durch  Buddenbaum zum Höhenweg Richtung Ennigerloh. An der Stelle, die einen guten Fernblick nach Westkirchen mit der Pfarrkirche erlaubt, hatte nor vor nicht allzu langer Zeit der Westkirchener Laurenz Frisch drei goldene Kugeln aufgestellt, in dessen erste man Platz nehmen kann, um sich auszuruhen und diesen genannten Blick auf Westkirchen zu genießen. Auf einer nicht mehr vorhandenen Hinweistafel stand hier unter anderem: „Westkirchen: eine runde Sache.“ Jedenfalls war dies für die Gruppe Anhaltspunkt, um hier kurz zu rasten. (s. Bild).

Dann ging es über Ennigerloh, Ostenfelde durch den Nienburgwald Richtung Schloss Vornholz und von dort am weißen Kreuz vorbei Richtung Beelen. Über verkehrsberuhigte Straßen und Fahrradwege wurde dann das nächste Ziel angesteuert: Der Erlebnisbauernhof Heseker in der Bauernschaft Vohren. Die Anfänge dieses Hofes liegen in der Hausschlachterei, die auch dem Autor dieser Zeilen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts noch in lebhafter Erinnerung ist. Im Jahre 1994 wurde hier dann eine Fleischerei gegründet, die im Laufe der Zeit aus- und umgebaut wurde. Es folgte 1995 der erste Bauernmarkt, der den Anfang für den jetzigen Erlebnisbauernhof bildete. Hier kann man sich heute unter anderem im Bauerncafe verwöhnen lassen mit Mittagstisch, selbstgebackenem Kuchen (s. Bild). Einkaufen kann man  im hofeigenen Laden eigene Erzeugnisse von gehaltenen verschiedenen Rinderrassen, wie Limousin, Aubrac und Texas Longhorn, die aber im Sommer hier nicht zu sehen sind, sondern auf der“ Alm“, wie  Frau Heseker uns schmunzelnd mitteilte.  Mit „Alm“ sind hier die Naturschutzwiesen der ‚Vohrener Mark‘ gemeint.  Die Tiere leisten hier aktiven Naturschutz, in dem sie die Flächen kurzhalten, was sich dann auch in der Fleischqualität niederschlägt. Das gilt auch für die Schweine, die hier gehalten werden und dessen schmackhaftes Fleisch vom Schwarzbunten Bentheimer das Angebot im Hofladen bereichert.  Anzumerken wäre noch: Das Schlachthandwerk auf dem Hof wird  in der 4. Generation betrieben.

 

Nach diesem Erlebnis fuhr die Gruppe gestärkt in Richtung Freckenhorst. Hier gab es im  Eiscafé am Markt als gemütlichen Abschluss für den heutigen Tag ein leckeres Eis.

Trekking- und E-Bike-Tour zum Hiltruper See am 20. September 2015 - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag fanden sich wieder zahlreiche interessierte Trekking und E-Bike-Freunde ein, um zum Hiltruper See zu fahren. In gewohnter Manier wurden sie von Werner und Dieter über vorwiegend verkehrsberuhigte Straßen und „Pättkes“ geführt. Der Hiltruper See, der sich im Bereich des Waldgebietes Hohe Ward befindet, ist in den Jahren 1913 - 1914 durch Sandabbaggerung entstanden. Von 1920 – 1926 wurde der nun entstandene See vom Dortmunder Fabrikanten Steiner für die Forellenzucht an gepachtet. Der Sandabbau  wurde bis 1967 betrieben und dann eingestellt. Sicher auch aufgrund der Tatsache, dass der See sich über dem sogenannten Kiessandzug befindet, der für die Stadtwerke eine große Bedeutung für die Wassergewinnung darstellt. Der Kiessandzug ist in der Eiszeit als Abflussrinne unter dem Eis entstanden. Diese hat sich dann am Ende der Eiszeit mit Sand und Kies verfüllt.

Schon im Jahre 1906 wurde hier in der Hohen Ward ein Wasserwerk errichtet und ist als historisches Bauwerk bis heute erhalten geblieben - übrigens auf dem Gruppenbild im Hintergrund zu sehn.

Der See  hat eine Größe von ca. 16 ha bei einer Tiefe von ca. 4,50 m. Da seit 1963 das ganze Gebiet als Wasserschutzgebiet ausgewiesen ist, herrscht am See ein Badeverbot. Trotzdem ist der See und die Hohe Ward mit dem Naturlehrfahrt ein beliebtes Ausflugziel für die Münsteraner. Die Hohe Ward ist übrigens mit dem zum Teil noch vorkommenden Sandtrockenrasen ein Rückzugsgebiet für eine große Feldgrillenpopulation, die in der roten Liste als gefährdet eingestuft ist.

Nach einer erholsamen Rast in einem Ausflugslokal machten sich die Fahrradfreunde wieder auf dem Weg, der bei jetzt besser werdendem Wetter über Wolbeck, Alverskirchen und Everswinkel  nach Freckenhorst zurückführte.

Trekking- und E-Bike-Tour zum Hindu-Tempel am 6. September 2015 - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag machte sich  aufgrund der schlechten Wetterprognosen eine kleine Gruppe von Trekking und E- Bikefahrerinnen und -fahrern auf dem Weg zur sonntäglichen Ausfahrt. Da das Reiseziel diesmal in größerer Entfernung lag, fuhr die Gruppe bereits um 9:00 Uhr vom gewohnten Aldi-Parkplatz ab. Das Reiseziel lag nämlich in Hamm, genauer gesagt im Ortsteil Uentrup in einem Industriegebiet. Jeder, der vielleicht eher zufällig dort reinfährt, wird staunen, was er dort sieht: Einen Hindutempel, genauer gesagt, den Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel, der am 07.07.2002 fertiggestellt und eingeweiht wurde. Er ist der größte  Dravida-Tempel in Europa und geht auf eine architektonische Bauweise aus dem 7. Jahrhundert im Südindischem Raum zurück. Die Gestaltung und die Farbpracht, sowohl innen als auch außen, kann ich hier nicht beschreiben - man muss diesen Tempel gesehen haben. Kamadchi ist eine in Südindien verehrte Göttin der Barmherzigkeit. Sie verströmt Güte und Liebe, wenn man sie bittet und dabei ihr Bildnis betrachtet. Sie befindet sich in einem Schrein in der Mitte des Tempels und ist in allen ritualen Handlungen von zentraler Bedeutung. 

Nach der Besichtigung fuhr die Gruppe zurück über den Lippeauenpfad, von dem man in eine einzigartige Auenlandschaft blicken kann .Diese Landschaft stellt Lebensraum für verschiedene auentypische Pflanzen und Tiere dar. 

In Ahlen angekommen, wurde das Naherholungsgebiet Langst angefahren, um dort bei Kaffee und Kuchen eine Pause einzulegen .Über verkehrsberuhigte Wege ging es dann nach Freckenhorst zurück.

Trekking- und E-Bike-Tour am 2. August 2015 - ein Bericht von Theodor Röper

Am Sonntag machten sich zahlreiche Trekking- und E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer vom gewohnten Startpunkt, dem Aldimarkt in Freckenhorst auf dem Weg, um alte und neue Fahrradwege zu erkunden, die diesmal Richtung Münster führten. Nach dem Überqueren des Pleistermühlenbaches war dann der bekannte Werseradweg erreicht. Dieser verläuft über eine Länge von 122 km von Rheda-Wiedenbrück bis zur Mündung bei Münster-Gelmer.

Die Werse selbst entspringt aus den 3 Bächen Kollenbach, Siechenbach und Lippbach in den Beckumer Bergen und fließt dann durch bekannte Orte, wie Ahlen, Drensteinfurt, Alberslohd urch abwechslungreiche Landschaft, die das Fahren auf dem genannten Radweg angenehm und kurzweilig gestaltet. Dass die Werse auch zu Wasser mit dem Paddelboot erkundet werden kann, sei hier am Rande erwähnt.

Nach einem kurzen Stop an der Pleistermühle, die ein beliebtes Ausflugslokal darstellt, ging es weiter nach Angelmodde, wo wohl der bekannteste Nebenfluss in die Werse fließt und dem Ort wohl auch den Namen gegeben hat: die Angel. Der Strandhof, ein weiteres beliebtes Ausflugsziel war dann für längere Zeit Raststätte, wo sich die Trekking- und E-Bike-Fahrer erholen und stärken konnten. .Anschließend ging es über verkehrsberuhigte Wege zurück nach Freckenhorst.

Trekking- und E-Bike-Tour am 26. Oktober 2014 - ein Bericht von Theodor Röper

Am Sonntag, den 26. Oktober trafen sich noch einmal die Trekking- und E-Bikefreunde der Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst offiziell zur letzten gemeinsamen Ausfahrt in diesem Jahr. Ziel der Tour war das Bauernhofcafé 'Eichenhof' in Everswinkel. Hier genossen alle Teilnehmer eine zünftige Verpflegungspause, bevor es dann wieder Richtung Freckenhorst ging. Die offizielle Fahrradsaison der Trekkingradfreunde ist nun zwar zu Ende, es wurde aber angeregt, bei schönem Sonntagswetter gemeinsame Ausfahrten nach vorheriger Absprache zu unternehmen. Infos wird es dann rechtzeitig über die Presse und auf unserer Homepage geben. Im nächsten Jahr wird es dann im Frühjahr erneute Touren geben. Interessierte Mitfahrerinnen und Mitfahrer sind natürlich immer herzlich willkommen!

Trekking- und E-Bike-Tour am 28. September 2014 - ein Bericht von Theodor Röper

Bei schönstem Wetter machten sich am vergangenen Sonntag zahlreiche Trekking- und E-Bike-Freunde unter der schon bewährten Führung von Dieter Matzner und Werner Flüchter auf dem Weg zur sonntäglichen Ausfahrt ins Grüne. Abseits der vielbefahrenen Straßen ging es diesmal Richtung Ostbevern. Nach einer kurzen Rast am Kloster Vinnenberg ging es über den Beverstrang  zum bekannten Bauernhofcafé ‚Habichtshof‘ in Ostbevern. Hier ließ sich die Gruppe Zeit, die ländliche Atmosphäre zu genießen, so wie bei leckeren Speisen und Getränken einen lockeren Austausch zu pflegen. Auf dem Rückweg über Einen wurde erneut eine kleine Rast an der renaturierten Ems eingelegt. Der Ausklang fand wie immer auf dem Stiftsmarkt statt, um das spätsommerliche Wetter mit einem leckeren Eis noch einmal ausgiebig zu genießen.

 

Am 26. Oktober findet in diesem Jahr die letzte Ausfahrt der Trekking- und E-Bike-Freunde statt. Neueinsteiger, die Spaß am gemeinsamen Radfahren in der Gruppe haben, sind jederzeit herzlich willkommen.

Trekking- und E-Bike-Tour am 7. September 2014 zur "Peckeloher Seenplatte" - ein Bericht von Theodor Röper

Wie gewohnt trafen sich am Sonntag wieder einmal die Trekking- und E-Bike-Freunde am Aldiparkplatz für eine gemeinsame Ausfahrt. Bei schönstem Fahrradfahrwetter steuerte die Gruppe über verkehrsberuhigte Straßen und Pättkes die sogenannte Peckeloher Seenplatte an. Wenn man das Gebiet in Augenschein nimmt, kann man kaum glauben, dass noch bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts die Gegend aus einer einzigen Brachlandschaft bestand, die sich Sandbrink nannte,  ca 73 Meter über dem Mereresspiegel lag und sich als Hügel sich noch mal 7 - 8 Meter über dem Gelände erhob. Da dieser Boden hohe Putzsandqualitäten besaß, wurde er in den späten 40er und Anfang der 50er Jahre zum Bau der Häuser verwendet. Es war eine wilde Abgrabungsstätte. Es dauerte aber nicht lange, da erkannte ein Verrmolder Hofbesitzer, dass mit dem Sand Geld zu verdienen  war und so wurde  der Sand immer mehr gewerblich abgebaut, bis aus dem einstigen Hügel eine Grube wurde. Als die Grundwasserlinie errreicht war, entstand der erste von den Seen, der Heidesee. 1962 war er komplett ausgebaggert.

 

Er wurde dann zum Badesee umfunktioniert und zog so immer mehr Freizeithungrige an. Die ersten Campingplätze entstanden. Später kam noch der Luisensee dazu und zuletzt der Sonnensee, wo auch an diesem Sonntag die Rast stattfand.

 

Im Gegensatz zum Feldmarksee, den die Gruppe auf dem Rückweg "mitnahm", sind die Peckeloher Seen keine öffentlichen Badeseen.

Gemeinsame Ausfahrt der Trekking- und E-Bike-Freunde am 1. Juni 2014 nach Telgte - ein Bericht von Theo Röper

Am Sonntag den 1. Juni versammelten sich am Aldi-Parkplatz in Freckenhorst wieder zahlreiche Trekking- und E-Bike-Freunde zur 3. Ausfahrt. Unter der Leitung von Theo Röper, Mitglied der Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst, fuhr die Gruppe abseits befahrener Straßen, teilweise an der Ems entlang über gemütliche Fahrradwege Richtung Telgte.

 

In Telgte hatte Theo Röper eine Stadtführung organisiert. Während des einstündigen Rundgangs konnten die Teilnehmer viel Wissenswertes zur Geschichte und Kultur der Stadt erfahren. Im Heimathaus Münsterland, das mehrere Museen unter einem Dach beherbergt, unter anderem auch das bekannte Krippenmuseum, wurde der Gruppe das Telgter Hungertuch erläutert, dem ein Extraraum gewidmet ist. Es handelt sich wohl um eines der bedeutendsten westfälischen Kulturgüter, das um 1623 entstanden ist. Es zeigt unter anderem den Leidensweg Christus, Symbole der 4 Evangelisten so wie Motive aus dem Alten Testament. Bevor die Heimfahrt angetreten wurde, saß man noch in gemütlicher Runde bei schönstem Wetter sowie Kaffee und Kuchen auf dem Marktplatz.

 

Liebe Grüße

Theo Röper

2. Ausfahrt der Trekking- und E-Bike-Freunde am 18. Mai 2014

 

Das sonnige Wetter lockte am vergangenen Sonntag nicht nur zahlreiche Rennrad- und Geländeradfreunde, die sich regelmäßig am Aldi-Parkplatz zu ihren wöchentlichen Ausfahrten treffen und mittlerweile schon zum sonntäglichen Erscheinungsbild gehören, auf ihre Räder. Das neue Trekkingradangebot der Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst (RSG) nutzten auch viele Einheimische, um gemeinsam mit „Alltagsrädern“ die wunderschöne Landschaft rund um Freckenhorst zu genießen.  Die Organisatoren Werner Flüchter und Berni Jürgens hatten erneut eine attraktive Strecke ausgearbeitet. „Wunderschöne, zum Teil  unbekannte „Pättkes“ direkt vor der Haustür“ staunten die begeisterten Fahrradfreunde und freuen sich auf weitere Genussfahrten  mit der RSG in der heimischen Umgebung. Der nächste Termin steht noch nicht fest, wird aber kurzfristig in der Tagespresse bekannt gegeben. Die RSG freut sich jederzeit über neue Mitfahrer. 

1. Ausfahrt der Trekkingrad- und E-Bike-Freunde am 13. April 2014

Die erste gemeinsame Ausfahrt der Trekkingrad- und E-Bike-Freunde, die die Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst (RSG) organisiert hatte, fand eine außerordentlich gute Resonanz. Mehr als 20 Teilnehmer gingen auf die etwa 50 km lange Runde, die über Buddenbaum, Westkirchen, Ostenfelde bis ins Geisterholz nach Oelde führte. Die Organisatoren um Werner Flüchter und Theo Röper hatten eine anspruchsvolle und landschaftlich schöne Strecke ausgearbeitet. An markanten Punkten, wie z. B. dem Burgrest der Nienburg in Ostenfelde wurde Halt gemacht und Theo Röper erzählte etwas zu den Begebenheiten vor Ort. Nach einer gemütlichen Pause im Geisterholz kehrte die Gruppe über wunderschöne Waldwege, typisch münsterländische „Pättkes“ sowie verkehrsarme Straßen nach Freckenhorst zurück. Nach der großen Resonanz werden auf jeden Fall weitere Touren folgen. „Alle Fahrradfreunde sind jederzeit herzlich willkommen“, freut sich Werner Flüchter über weitere Interessierte, „Die Geschwindigkeit spielt keine Rolle. Jeder soll Spaß am gemeinsamen Fahren in der Gruppe haben.“