Die Rennrad-Abteilung in der Presse

Westfälische Nachrichten - 02.06.2017

Radfahrer aus Pavilly herzlich empfangen

Viel Sonne und ein Platten

Angekommen: 835 Kilometer saßen sie im Sattel, fuhren 100 bis 150 Kilometer pro Tag – die Radfahr-Delegation aus Pavilly mit Bürgermeister Francois Tierce (3.v.l.) Foto: Edler
Angekommen: 835 Kilometer saßen sie im Sattel, fuhren 100 bis 150 Kilometer pro Tag – die Radfahr-Delegation aus Pavilly mit Bürgermeister Francois Tierce (3.v.l.) Foto: Edler

Warendorf/PavillyDer Empfang ist herzlich. Es wird Wasser und Sekt gereicht. Auf dem Tisch der Bierzeltgarnitur steht die französische neben der deutschen Fahne. Bürgermeister Francois Tierce winkt seinem Warendorfer Amtskollegen Axel Linke vom Rennrad aus freundlich zu, dann Shake Hands. „Top, alles super. Kein Regen – nur Sonne“, spricht Pavillys Bürgermeister von einer durchweg tollen Tour. Ob es eine Panne gab? Ja, keine zehn Meter waren sie gefahren, da war ein Reifen platt. Ansonsten lief alles glatt.

           

Barbara Comtois schaut auf die Uhr. Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees steht in engem Kontakt mit der Fahrradgruppe, die am vergangenen Samstag in Pavilly (Frankreich), der Partnerstadt von Freckenhorst, gestartet ist. 20 Minuten Verspätung, signalisiert sie den Wartenden auf dem Freckenhorster Stiftsmarkt. Die Sonne knallt erbarmungslos. 30 Grad. Wer Glück hat, erhascht einen Platz unter dem extra aufgebauten Zelt im Schatten der Kirche. Es ist 16.30 Uhr, als die ersten Franzosen um die Ecke auf den Stiftsmarkt biegen, ganz vorne Bürgermeister Francois Tierce Applaus. Mitglieder des Berittenen Fanfarenzuges, diesmal ohne Pferde, spielen auf. Eine Delegation von sechs Radfahrern aus Pavilly ist da. Begleitet auf der letzten Etappe von Vreden nach Freckenhorst von Mitgliedern der Radsportgemeinschaft Freckenhorst. Martin Richter schwenkt vom Rad aus die Europafahne. Der Empfang ist herzlich. Es wird Wasser und Sekt gereicht. Auf dem Tisch der Bierzeltgarnitur steht die französische neben der deutschen Fahne. Bürgermeister Francois Tierce winkt seinem Warendorfer Amtskollegen Axel Linke vom Rennrad aus freundlich zu, dann Shake Hands. „Top, alles super. Kein Regen – nur Sonne“, spricht Pavillys Bürgermeister von einer durchweg tollen Tour. Ob es eine Panne gab? Ja, keine zehn Meter waren sie gefahren, da war ein Reifen platt. Ansonsten lief alles glatt.

Gestartet war die Gruppe am vergangenen Samstag um 8 Uhr vom Rathaus in Pavilly in Richtung Freckenhorst. Die Gäste nahmen nicht den kürzesten Weg, sondern fuhren einen großen Bogen entlang der Küste bis Rotterdamm/Amsterdam, um dann weiter Kurs auf Freckenhorst zu nehmen. 835 Kilometer saßen sie im Sattel, fuhren 100 bis 150 Kilometer pro Tag. Unter den französischen Radfahrern ist Stephanie Paumier. Erstmals trat eine Frau aus Pavilly in die Pedalen. Darüber freute sich Maria Konopka, die im Juni 1992 als erste Freckenhorsterin die „Radfernfahrt“ meisterte. Sie ließ es sich gestern nicht nehmen, ihrer Kollegin aus Pavilly mit einem Blumenstrauß zu gratulieren.

Das Pfingstwochenende steht ganz im Zeichen der Städtepartnerschaft mit der französischen Kommune Pavilly. Drei Jubiläen sind dabei zu feiern: 50 Jahre erste Sportbegegnung mit „Olympiques Pavillais“, 45 Jahre offizielle Städtepartnerschaft und 40 Jahre Partnerschaftskomitee Freckenhorst.

Warendorfs Bürgermeister Axel Linke, Mitglieder des Vorstandes des Partnerschaftskomitees, Gastgeberfamilien und interessierte Bürger nahmen die Radfahrer gebührend in Empfang. Im Begleitfahrzeug waren die Ehefrauen Sylvie Tierce und Corinne Durand für die gute Versorgung der Radfahrer unterwegs verantwortlich. Auf der letzten Etappe von Vreden nach Freckenhorst eskortieren etliche Mitglieder der Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst ihre Pavillaner Freunde. Die Radtouren zwischen den Partnerstädten Freckenhorst und Pavilly und umgekehrt haben schon eine lange Tradition. Heute treffen die Busfahrer ein.

von Joachim Edler

Geführte permanente RTF am 6. April 2014

 

"Erneut hat uns das Wetter ein tolles Radsportevent beschert", freuten sich die Organisatoren Berni und Dirk Jürgens über viele motivierte Radsportfreunde aus Ahlen, Beckum, Oelde, Sassenberg, Westkirchen, Everswinkel, Alverskirchen, Halle, Münster, Füchtorf, Warendorf und Freckenhorst, die am vergangenen Samstag an der geführten permanenten Radtouristikfahrt der Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst (RSG) über 71 Kilometer teilgenommen haben.

Geführte permanente RTF am 26. März 2014

 

Obwohl die Wetterprognosen am Vortag nicht allzu viel Hoffnung auf eine trockene Ausfahrt machten, begaben sich zahlreiche Rennradsportler am vergangenen Samstag mit der geführten permanenten Radtouristikfahrt, die die Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst (RSG) angeboten hatte, auf die 71 km lange Strecke. In zwei unterschiedlichen Geschwindigkeitsgruppen führte die Emsauenpermanente die Radsportler über Einen und Ostbevern, Milte und Sassenberg zurück nach Warendorf. Während der Fahrt konnten sich die Teilnehmer mit warmen Getränken und leckeren Stullen stärken.

Geführte Tour erweist sich als gelungene Alternative

März 2012

 

Freckenhorst (bjo). Zur traditionellen Radtourenfahrt „Rund um den Freckenhorster Bauerndom“ konnte die Radsportgemeinschaft Warendorf-Freckenhorst (RSG) am Sonntag nicht einladen: „Wir haben leider die Anmeldefristen für die Radtourenfahrten versäumt“, bedauerte Dieter Averhoff.

Den sportlichen Start ins Frühjahr verhinderte das aber nicht, hatte die RSG doch aus der Not eine Tugend gemacht. Statt Radtourenfahrt mit Punktewertung stand am Sonntag eine geführte Ausfahrt durch den Kreis Warendorf auf dem Programm. Ein Angebot, das ankam: Fast 90 Radler hatten sich an der Hauptschule zusammengefunden, um nach Kaffee und Frühstück auf die Strecken zu gehen. Rundkurse mit 45 Kilometern oder 60 Kilometern Streckenlänge standen zur Wahl, zudem konnten sich die Teilnehmer der geführten Ausfahrten auch noch für unterschiedliche „Tempogruppen“ entscheiden.


„Etwa die Hälfte aller Radler, die bei unseren Radtourenfahrten an den Start gehen, sind ohnehin Trimmfahrer, die keine Punkte sammeln“, hatten Averhoff und die Aktiven der RSG schon im Vorfeld geschätzt und deshalb darauf gehofft, das auch das Angebot einer geführten Ausfahrt auf Resonanz stoßen würde. „Mit 60 bis 70 Startern rechne ich schon“, orakelte Averhoff gut 45 Minuten vor dem Start. Dass es schließlich noch mehr waren, zeigt, dass das Angebot richtig war.


Die 60-Kilometer-Strecke führte am Sonntag über Hoetmar, Enniger und Ennigerloh, Westkirchen, Ostenfelde, Beelen und Warendorf zurück nach Freckenhorst. Und auch eine Verpflegungsstation hatten die RSG-Mitglieder unterwegs eingerichtet: In Westkirchen konnten sich die Radler bei einem Zwischenstopp stärken.